Erfahrungen

Rhythmus und Musik begleiten mein Leben

“Oye como va, mi ritmo” 

Mittlerweile blicke ich auf eine mehrjährige Trommel- & Rhythmuserfahrung  zurück, die ich in alle meine Musikprojekte mit einfließen lasse. In Südamerika aufgewachsen, erlernte ich mit 9 Jahren die Grundtechniken des klassischen Gitarrespielens. Geprägt von Carlos Santana´s Klassiker in den 70ern “Oye como va, mi ritmo“ (höre wie er geht, mein Rhythmus), faszinierte mich der Aufbau der lateinamerikanischen Rhythmen, später besonders der Rhythm & Blues. Als Jugendliche nach Deutschland zurückgekehrt, ließen meine Wurzeln mich immer andere Perspektiven spüren, als die, die wir hier in unserer Gesellschaft leben.  

Hier möchte ich zeigen, wie einfach es ist einen klassischen Latino-Rhythmus aufzubauen

Den Blues liebe ich noch heute und ich improvisiere sehr gerne damit 

Familie und Beruf zogen mich zunächst in eine konventionelle Lebensrichtung, in der für das Musikmachen kein Platz übrig war. Erst als ich die Familienplanung abgeschlossen hatte, vernahm ich langsam wieder meinen eigenen Rhythmus und das  “oye como va”  aus meiner Kindheit.   “Höre, wie geht er, mein Ryhthmus “

2008 begegneten mir feurige & energiegeladene, afrikanische Trommel-Rhythmen

DERU BÉY

IMG-20150419-WA0006-Kopie-480x384-300x240 in ErfahrungenVon 2009 – 2015 war ich festes Mitglied der afrikanisch inspirierten Trommelgruppe Magoma und später Deru Béy

Innerhalb der Gruppe wechselte ich von der Djembé zum Balafon, übernahm zusätzlich Rhythmen auf der Kenkeny und Sabar. Auch meine indianischen Flöten fanden ihren Raum in verschiedenen Ensembles. In dieser Zeit  entdeckte ich meine Instrumentenvielfalt.

Kein Notensystem

Musik will frei fließen und von Innen heraus kommen

Mittlerweile experimentiere ich weiter auf unterschiedlichsten Instrumenten, wie: Framedrums/TAR, DAF, Tambourin, Riq, Percussion aller Art, Mandochello,und weiteren Trommeln/Instrumenten und vor allem auch mit meiner Stimme.  

2010 wagte ich mich an eigene Kompositionen und erfahre mich seither auf dem ein und anderen kleinen Konzert mit meinem Trio Kayo-Matú.

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Unter dem Motto: “Wenn Frauen ihre Ur-Kraft spüren” begann 2008 meine Musikarbeit im Gruppen-Rhythmus mit den “Healing-Drum-Women”. Fester Bestandteil dieser Trommel-Projekte ist die Körperbewegung zum Rhythmus und die Entwicklung der Stimme im Rhythmus geworden, bei der es vor allem darum geht, im Kreis einen gemeinsamen, klaren und kräftigen Ausdruck als Gruppe zu finden. Dies soll dazu führen, sich der uns innewohnenden, kreativen Potentiale bewusst zu werden.

.Seit mehr als 10 Jahren ist es mir eine große Freude Menschen mit dem Geist und der Magie der Trommel in Kontakt zu bringen. Ich lasse meine gesamten Rhythmus- & Musikerfahrungen sowohl in meine Trommelbau-Workshops als auch in meine Trommel  & Rhythmuskurse mit einfließen.

  

Die Magie der Rahmentrommel

Ein spirituelles Erleben imRhythmus mit der Rahmentrommel  

Seit 2009 fasziniert mich das Trommeln mit der klassischen Framedrum. Nach einigen Jahren Übung und Fortbildungen bei den unterschiedlichsten Percussionschulen (Aachen, Berlin und Köln) Lehrern, wie Xenia Uranova, David Kuckhermann, Zohar Fresco, Andrea Piccioni, Murat Koscun und Gerhard Reiter, gebe ich seit 2016 Rahmentrommel-Basis-Kurse für Beginner und erfahre mich zusammen mit Ulrike Schneider und Anja Zindler auf dem ein und anderen kleinen Konzert. Mehr über unsere  Trommel-Erfahrungen hier

Beim ersten großen Rahmentrommel-Treffen legte ich den Grundstein für meine Vision, ispiriert durch die großartige Perkussionistin Layne Redmond, die uralte Verbindung von Rhythmus, Spiritualität und Frauenstärke wieder herzustellen

Von Zeit zur Zeit finden auch alte, vernachlässigte Instrumente zu mir, mit der Bitte, sie wieder zum klingen zu bringen. Ich kann meist nicht anders, schönes Holz wieder zum Glänzen zu bringen und lang verstummte Klänge wieder erklingen zu lassen. Meistens werde ich dann mit einem neuen Lied belohnt – das dann nur auf diesem Instrument zu spielen ist.